Sonntag, 29. Juli 2012

Schaffner auf dem Karlsplatz


Bildertanz-Quelle: Norbert Speck

Heute nachmittag treffen sich die Freunde des Bildertanzes...


... und das sind vor allem die Blogger, die unsere elektronischen Tagebücher füllen, ab 15 Uhr in der Straßenbahn an der Marienkirche. Wir wollen ganz einfach am letzten Sonntag im Geburtsmonat Juli zusammensitzen und in Erinnerungen schwelgen. Wer Lust hat (und sich bei dem Wetter ohnehin nach Gesellschaft sehnt), kann sich gerne dazugesellen.
Bildertanz-Quelle: RV

Samstag, 28. Juli 2012

Bildertanz-Prozession in Betzingen...


... und die war doch recht lang und zwar gleich doppelt. Zum einen kamen doch sehr viele Betzinger zur "Früh"-Vorstellung durch die Bildertanz-Ausstellung, zum anderen dauerte die Führung durch den Ort exakt zwei Stunden. Punkt 13.05 Uhr waren Werner Früh und Raimund Vollmer fertig mit der "Wanderung in 80 Bildern" durch Betzingen. Und genau zu diesem Zeitpunkt fing es an zu regnen. Ansonsten war das Wetter prächtig. Und die Betzinger hatten ihren Spaß an der Bildertanz-Präsentation und den vielen Geschichten, die Werner rund um die Bilder zu erzählen wusste.



"Ja", gestand Werner Früh," auf diesem Bild bin ich auch drauf".


Mehr Bilder auf unserem Betzinger Bildertanz-Blog.
Dank an Werner Früh und Wolf-Rüdiger Gassmann, der natürlich einiges über die Straßenbahn zu berichten wusste.
Bildertanz-Quelle: RV

Vor 100 Jahren am Gartentor


Bildertanz-Quelle: Familie Lamparter

Freitag, 27. Juli 2012

Der Gablenberger Klaus war in Reutlingen


















Und er hat auch dem Beiwagen 40 einen Besuch abgestattet und seine Bilder davon können sich sehen lassen. Vielen herzlichen Dank an dich, Klaus. LINK




















































































Bildertanzquelle GKB

1939: 60 Jahre Maschinenfabrik Finckh


Bildertanz-Freund Hermann schickte uns diesen Auszug aus einer Festschrift zu 60 Jahren Finckh, die dereinst dort ansässig war, wo heute das Finanzamt ist.

Schlecht gewappnet: Das ist Feudalherrschaft des Landkreises...

(Kommentar) ... möchte man nach der Lektüre eines Berichts des Reutlinger Generalanzeigers meinen, in dem es um das Obereigentum am Wappen geht, mit dem sich seit 1980 der Landkreis Reutlingen schmückt. Mit einer Geldbuße bedrohte der Landkreis Reutlingen vor einem Jahr Frank Christoph Schnitzler, weil sich dessen Verein ebenfalls mit diesem Wappen auszeichnet. Da dieses sich aber auf den Grafen zu Achalm zurückführen lässt, ist es urheberrechtsfrei, meint Schnitzler und protestierte mächtig. Nun erklärt die Kreisverwaltung, dass sie die Nutzung durch Schnitzlers Verein dulde, weil dieser ja keine kommerziellen Interessen verfolge. Das hört sich sehr tolerant an, ist aber eigentlich eine reine Verhöhnung. Dahinter steckt ein unglaublicher Zynismus und eine Anmaßung, die man früher den Feudalherren wohl zugetraut hat, aber nicht einer demokratisch eingebetteten Institution.
Nichts fürchtet die Kreisverwaltung offensichtlich mehr als eine gerichtliche Auseinandersetzung. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Schnitzler im Recht ist, ist ziemlich hoch. Und dann könnte es peinlich werden, nicht nur für die Kreisverwaltung, sondern auch für das Regierungspräsidium. Denn die hohen Herren in Tübingen hätten den hohen Herren in Reutlingen etwas exklusiv verliehen, was ihnen gar nicht gehörte, sondern längst Allgemeingut war. Offensichtlich sind sich dessen Kreis und Regierungspräsidium sehr bewusst. Durch die angebliche Duldung versucht nun die Kreisverwaltung, ein publizistisches Obereigentum aufzubauen. Und sie kommt sich dabei wahrscheinlich auch noch ungemein clever vor. Wenn nämlich Schnitzler diese "Duldung" akzeptiert, hat er unterschwellig damit zugegeben, dass die Kreisverwaltung tatsächlich die Rechte besitzt. Als wahrer Ritter, der sich auch noch Frank und Frey zu Reutlingen nennt, muss er sich eigentlich gegen dieses Schreiben verwahren.
Die Kreisverwaltung sollte wirklich beweisen müssen, ob sie diese Rechte besitzt. Niemand bezweifelt, dass sie das Wappen benutzen darf. Was kritisch ist, ist der Alleinanspruch. Den kann sie - bei aller Achtung vor unseren Institutionen und deren hoheitlichen Charakter - nicht dadurch erheben, dass sie sich für dieses Wappen entschieden hat. Urheberrechtlich korrekt und über alle Zweifel erhaben wäre nur eins: Der Kreis muss sich ein neues Wappen geben.
Raimund Vollmer

WICHTIG!!! "Neigschmeckt" bekommt einen neuen Namen

Zum GEA-Bericht: »Neigschmeckt-Macherinnen von manchen Besuchern enttäuscht«
Nachdem der Reutlinger General Anzeiger gestern über jene Zeitgenossen berichtete, die sich - ohne zu zahlen - in diesen Markt hineinmogeln, soll nun der Markt einen neuen Namen bekommen:

NEIGSCHMUGGELT!!!

Gablenberger Klaus Blog



Auch in Stuttgart wird gebloggt - und das auf sehr hohem Niveau von Klaus Rau, der seinen Blog Gablenberger-Klaus-Blog nennt. Klaus schaut auch öfters über den Stuttgarter Tellerrand hinaus und bringt auch immer wieder Reutlinger Themen auf seinem Blog. Die Bildertanz Blogs verfolgt er natürlich auch, schon allein deswegen, weil er ein ganz großer Fan der Reutlinger Straßenbahn ist.
Guckt mal ab und zu beim Gablenberger Klaus vorbei. Es lohnt sich. Heute z.B. ein Bericht über die Kinderbaustelle am Rathausplatz

Und auch dieser Beitrag ist sicher sehr interessant KLICKEN

BildeRTanzquelle GKB

Donnerstag, 26. Juli 2012

Jetzt gang i ans Brünnele



Am Reutlinger Ledergraben um die Jahrhundertwende

B 464 und B27: Ab Montag wird es eng in Richtung Stuttgart

Schon deshalb, weil diese Pressemitteilung zu spät
für so manches Mitteilungsblatt kam,
sehen wir uns verpflichtet,
diese Meldung des Regierungspräsidiums Tübingen
zu veröffentlichen.
Die Mitteilung hat das Datum vom 24. Juli 2012.
(Vergrößern durch Clicken auf die jeweilige Seite.)

Dauer der Baustelle: 30. Juli bis 22. August
VOLLSPERRUNG AUF DER
B 464

ZWISCHEN REUTLINGEN UND B27

KEINE AUFFAHRT IN SICKENHAUSEN

EINSPURIG AUF DER B 27 NACH STUTTGART
AUFFAHRT BULLENBANK (WALDDORFHÄSLACH) GESPERRT
ABFAHRT IN RICHTUNG 297 JEDERZEIT MÖGLICH


ROMMELSBACHER STRASSE RICHTUNG INNENSTADT
NUR EINSPURIG

ZWISCHEN B464 UND DIETWEG




Aus dem Gästebuch der Straßenbahn (II)


Tragen Sie sich doch auch ein in das Gästebuch der Straßenbahn an der Marienkirche.

Ein Fahrgast erinnert sich (5)

Mittwoch, 25. Juli 2012

Aus dem Gästebuch der Straßenbahn (I)


Gefunden im Gästebuch der Straßenbahn. Wenn Sie Lust haben, tragen Sie sich doch auch dort ein. Standort: Beiwagen 40 der Reutlinger Straßenbahn an der Marienkirche

Ein Fahrgast erinnert sich (4)

Dienstag, 24. Juli 2012

Die Einweihung der Straßenbahn vor 100 Jahren


Mit diesen beiden Riesenpostern hatte das Kaufhaus Breuninger bei der Bildertanz-Ausstellung in Reutlingen in zwei seiner Schaufenstern geworben. Wie sehen hier die Wilhelmstraße einmal ohne Straßenbahn und dann am 24. Juli 1912 bei der Einweihung.
Der Altenburger Geschichts- und Heimatverein feiert heute an der Marienkirche ab 17.00 Uhr den Geburtstag der Straßenbahn. Wolf-Rüdiger Gassmann ist natürlich dabei.

Heute wäre die Straßenbahn 100 Jahre alt geworden


Heute ist es 100 Jahre her, dass das Büschelesbähnle zwischen Reutlingen und Eningen zum letzten Mal und die Reutlinger elektrische Straßenbahn, nun um die Strecke nach Betzingen erweitert, zum ersten Mal fuhr.  
Die Straßenbahn wurde damals von der Württembergischen Eisenbahngesellschaft (WEG) betrieben. Die Fahrzeuge besaßen im Fensterbereich einen sehr hellen Anstrich, der sich leicht von dem etwas dunkleren Anstrich der unteren Fahrzeughälfte abhob. Insbesondere bei den Triebwagen wurden die Kanten durch dunkle Absetzlinien hervorgehoben. Alle Fahrzeuge besaßen an den Seitenwänden zwischen den Einstiegstüren dunkle Kontrastflächen, die schon in den 1920er Jahren auch für Werbezwecke herangezogen wurden.

Leider gibt es aus dieser Zeit nur Schwarz-Weiß-Fotos. Und bei den nachträglich eingefärbten Ansichten gibt es sehr unterschiedliche Farbvariationen, die wohl der künstlerischen Freiheit der jeweiligen zeitgenössischen Koloristen geschuldet sind. War der Grundfarbton der Reutlinger Straßenbahn schon immer grün? Hierfür könnte die (bekannte) Farbgebung der kleinen elektrischen Straßenbahnlokomotive sprechen, die noch in den 1950er Jahren den Güterverkehr zwischen dem Reutlinger Südbahnhof und den Fabriken mit Gleisanschluss in Eningen und Pfullingen besorgte. Oder war der untere Farbton der Fahrzeuge beige mit roten Kontrastflächen, ähnlich den lange von der WEG für ihre Nebenbahn-Triebwagen verwendeten Farben? Diese Farbkombination tritt bei den nachkolorierten historischen Fotografien der Reutlinger Straßenbahn verstärkt auf.
Die fünf für die Eröffnung der elektrischen Straßenbahn beschafften Triebwagen fuhren zunächst mit den für den elektrischen Betrieb angepassten ehemaligen Personenwagen der Büschelesbahn. Erst mit der Eröffnung der ersten Teilstrecke der Linie nach Pfullingen im Jahre 1916 wurden neben drei weiteren Triebwagen der ursprünglichen Bauart zusätzliche Beiwagen beschafft, die in ihrer Form den Triebwagen entsprachen.
Mit der Eröffnung der Linie nach Altenburg 1928 wurde dann das bis zum Ende des Straßenbahnbetriebs im Jahre 1974 gültige Farbschema eingeführt, in dem fortan sowohl die bisherigen als auch zusätzliche neue Fahrzeuge die nun vorhandenen Linien "Eningen-Reutlingen-Betzingen", "Reutlingen-Pfullingen" und "Reutlingen-Altenburg" befuhren.
1957 wurden dann die ersten Stahlwagen der ebenfalls in Stuttgart eingesetzten T2 beschafft. Diese wurden von der Maschinenfabrik Esslingen kommend auf Normalspur-Güterwagen im Reutlinger Südbahnhof angeliefert, von wo sie zusammen mit dem Transportwagen von der Güterlok auf Rollböcken in den Betriebshof Eningen befördert und dort abgeladen wurden.
Mit der letzten Erweiterung des Reutlinger Straßenbahnnetzes um die Linie nach Orschel-Hagen erhielt Reutlingen mit den drei GT4 die einzigen 4-achsigen Triebwagen, die ebenfalls nach Stuttgarter Vorbild bei der Maschinenfabrik Esslingen entstanden.
Zuletzt kamen dann 1967 und 1969 noch zwei gebrauchte Triebwagen der Stuttgarter Straßenbahn hinzu. Bis zur Stilllegung im Jahre 1974 waren Fahrzeuge aller Bauarten bei der Reutlinger Straßenbahn im Einsatz.
Der bei den Reutlinger Stadtwerken am ehemaligen Gaswerk aufgestellte Museumszug besteht aus dem Triebwagen 27, der zwar die bei der Eröffnung vor 100 Jahren eingesetzte Bauart repräsentiert, aber selbst erst 1916 beschafft wurde, dem bis zuletzt im Fahrgastverkehr eingesetzten Beiwagen 76 und dem noch von der Büschelesbahn stammenden Wagen 2, der bei der Reutlinger Straßenbahn zuletzt als Salzwagen verwendet wurde.

Die nachfolgenden Forografien zeigen den Triebwagen 27 in seiner letzten Funktion als Turmtriebwagen, aufgenommen am 18. April 1974 (erstes Foto) und am 26. August 1974 (die letzen beiden Fotos) im Betriebshof Eningen.






Die inhaltlichen Informationen habe ich weitgehend dem Straßenbahnbuch von Wolf Rüdiger Gassmann und Claude Jeanmaire entnommen. Die Zeichnungen wurden von mir im Maßstab "1 Pixel = 10 cm in der Realität" für die Verwendung in einem Eisenbahn-Programm gezeichnet. Ich bitte daher die in der Vergrößerung sichtbare etwas grobe Rasterung zu entschuldigen.

Bildertanz-Quelle:  Hans-Martin Hebsaker, München

Ein Fahrgast erinnert sich (3)


Heute trifft sich um 17.00 Uhr der Altenburger Geschichts- und Heimatverein in der Straßenbahn. Gäste aus nah und fern sind herzlich willkommen.

Montag, 23. Juli 2012

BREAKING NEWS ++++ BREAKING NEWS++++BREAKING NEWS+++++

Der geklaute Schaffner soll beim IKG gefunden worden sein. Komplett und unverletzt, jedoch fehlt bis jetzt noch die Mütze. Sollte er womöglich zu einem Abi-Scherz geklaut worden sein?



HILFERUF: WO IST MEIN KOLLEGE?


Diese junge Frau, seit Jahren Schaffnerin in Eningen, bangt um ihren Kollegen, der seit Sonntagnacht verschwunden ist. Er wurde an der Marienkirche aus dem Beiwagen 40 entführt. Ganz Reutlingen sucht ihn nun. Siehe auch GEA.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Ein Fahrgast erinnert sich (2)


Letzte Meldung: Der Schaffner ist verschwunden. Gestohlen.

Sonntag, 22. Juli 2012

Ein Fahrgast erinnert sich (1)


Der Beiwagen Nummer 40 am Burgplatz.
Bis zum 5. August steht er noch an der Marienkirche
- und lädt ein zu Kaffee und Kuchen. Und zu Erinnerungen,
wie unsere kleinen Filme in den nächsten Tagen zeigen werden.
Bildertanz-Quelle: Wolf-Rüdiger Gassmann

Wir haben für Sie eine kleine Liste der Straßenbahnfilme in unserer Menueleiste zusammengestellt. Lassen Sie die Grüne über Ihren Bildschirm rollen und schwelgen Sie in Erinnerungen.

Werbung 1956 (III): So einfach war's im Wirtschaftswunderland

Samstag, 21. Juli 2012

Schaffner Gassmann in Aktion


Wir zeigen in den nächsten Tagen kleine Filme
rund um und vor allem im
Straßenbahnwagen 40 an der Marienkirche.

"Ist noch jemand zugestiegen?"


Straßenbahn-Schaffner Wolf-Dieter Gassmann

Schwarzfahren kostet 20 Mark. Verlassen Sie die Straßenbahn!

Wer ohne Fahrschein ist, muss draußenbleiben? (Nein, freier Eintritt für alle)
Bildertanz-Quelle: RV (aus Video)

Straßenbahn: Essen auf Rädern


Bildertanz-Quelle: RV

Werbung 1956 (II): Was war denn das Olympia-Theater?


Dazu schreibt "Hermann":
»Das Olympia-Theater öffnete im Olympiajahr 1936 seine Pforten. Die Reichsfilmkammer genehmigte ein weiteres Lichtspielhaus in Reutlingen, worüber die Presse im März 1936 berichtete. Das Haus eröffnete am 30.Oktober seine Pforten mit dem Film "Schlussakkord". Der Architekt war Fritz Klonk, ein alter Kämpfer (NS-Jargon). Nach dem Krieg fanden dann Konzerte statt (Listhalle war zerstört). Das Haus wurde in den 70er Jahren abgerissen, in dem (gesichtslosen) Nachfolgebau ist z.Zt. die Südwestbank. Nach dem Abriss gibt es in Reutlingen nur noch einen öffentlichen Bau aus der Nazizeit: Die vom Abriss bedrohte GWG-Zentrale. Ein Abriss wäre jedoch sehr geschichtslos, diente doch der Bau nach 1945 als Rathaus - muss das sein?«
Wer hat denn ein Foto vom Olympia-Theater? Email: bildertanz@aol.com

Werner Früh schreibt:
Neben der GWG Zentrale würde ich auch die Listhalle als noch bestehenden öffentlichen Bau aus der NaziZeit betrachten.
Im Olympia Theater habe ich den ein oder anderen Film gesehen. Leider habe ich kein Foto, kann mich aber erinnern, dass die Fassade dem damaligen Zeitgeist entsprechend, mit Scraffiti bemalt war. Möglicherweise weiß Wolf-Rüdiger Gassmann mehr, denn sein Vater Walter Gassmann hat dieses Kino geführt.
Das Kino Thema ist interessant. Das Olympia Theater gab es von 1936 bis 1968, darüber hinaus gab es eine stattliche Anzahl von anderen Kinos in Reutlingen :

Beli (Betzinger Lichtspiele) Wannweiler Straße (1960 geschlossen)
Bundeshalle Kaiserstraße (2006 geschlossen)
Deutsches Lichtspielhaus Wilhelmstr. 90
Kammerlichtspiele Katharinenstr. (2004 geschlossen)
Lichtspiele Gönningen (bis 1967)
National Am Weibermarkt 6
Planie Kinocenter (seit 1954)
Scala Karlsstraße 1957-1971
Reutlinger Lichtspiele Lindenstraße
Echo Lichtspiele

Eines noch vergessen:

Gloria Lichtspiele Gustav Groß Straße gab es bis ca. 1960


Hermann antwortet Werner:
Sehr geehrter Herr Früh,

Síe haben schon recht mit der Listhalle, aber sie wurde im Laufe der Jahre nach dem Wiederaufbau auch erheblichen äußeren Veränderungen unterworfen, so dass das typische der damaligen Architektur abhanden gekommen ist. Der Erbauer der Listhalle (sie hatte zuerst einen anderen Namen) hat aber nach dem Krieg (obwohl in gleicher Stellung) nicht den damaligen Zeitgeist fortgesetzt. Beim der jetztigen GWG-Zentrale ist es das Führerbalkönchen, das so zeittypisch ist wie auch die Sockelverkleidung. Auch derartige Zeitzeugen sollten erhalten werden, wenngleich die Denkmalwürdigkeit nicht so ohne weiteres bejaht werden kann. Aber die Rolle, die das alte E-Werk nach dem Krieg für Reutlingen gespielt hat, sollte eigentlich einer Erhaltung förderlich sein. An das Scraffiti an der Fassade des Olympiatheaters kann ich mich noch gut erinnern, aber mir ist bislang leider noch kein Foto des Gebäudes untergekommen - leider.

Donnerstag, 19. Juli 2012